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Corona-Virus gefährdet Millionen Kinder

Corona-Virus gefährdet Millionen Kinder

So wichtig die Umverteilung aller sinnvollen Ressourcen zur Bekämpfung der Pandemie SARS-CoViD-2 ist, so wichtig ist es dabei, die bisherigen und essentiellen Bemühungen nicht außer Acht zu lassen.

Das Aerzteblatt schreibt, dass 117 Millionen Kinder in 37 Ländern aufgrund der Covid-19 Pandemie eine Impfung verpassen könnten[1]. Die Masern und Röteln Initiative, die im Artikel des Aerzteblattes zitiert wird, drängt darauf, dass Länder unbedingt ihren Routine-Impfservice aufrechterhalten und dabei die Sicherheit der Gemeinschaften sowie des Gesundheits­perso­nals sicherstellen.

Es kann unserer Meinung nach nicht sein, dass, so schlimm die aktuelle globale Situation auch ist, die Schwächsten darunter leiden müssen. Die Länder sind verpflichtet, sich um die Zukunftsfähigkeit und das Wohlergehen ihrer jeweiligen Gesellschaft zu kümmern.

Die hochansteckende Zoonose Masern, Measles Morbillivirus (Mev), hat, laut einer WHO-Schätzung, 2018 mehr als 140.000 Menschen das Leben gekostet, bei ca. 9,8 Millionen Infizierten[2]. Wer angesichts dieser Zahlen keine Notwendigkeit darin sieht, entsprechend wirksame und relativ einfache Maßnahmen aufrechtzuerhalten, spielt russisch Roulette mit der eigenen Bevölkerung! Wenn dann die Impfgegner-Fraktion mit wachsender Begeisterung ganze Gesellschaften gefährdert, indem die sogenannte Herdenimmunität in unerreichbare Ferne gedrückt wird, macht die ganze Misere nicht besser.
Bleibt zu hoffen, dass die gefährdeten Kinder möglichst bald Zugang zu vernünftiger medizinischer Versorgung erhalten.